Oder auch: Was passt eigentlich alles in 36 Stunden Berlin – Hamburg – Berlin? Auf jeden Fall eine Menge:
Hamburg empfing uns letzten Samstag in aller Frühe bei strahlendem Sonnenschein im schönen Stadtpark. Nachdem wir kurz überlegt hatten den Mamutmarsch gegen Hockey einzutauschen, sind wir uns dann doch treu geblieben. Also Feld-Equipment entstaubt, schnell noch Ecke light geübt und die erste Sonnencreme der Saison rausgeholt. Aufstellung, Teamkreis, ein kräftiges „Rolle, Rolle“ und auf ging’s ins erste Spiel der Feldsaison 2025.




3 Spiele, 3 Siege, das läuft doch mal gut an. Wetter gut, Stimmung gut. Ein herzlicher Gastgeber, zahlreiche Wiedersehen mit anderen Vereinen und nebenan Dauer-Entertainment der Parallelveranstaltung. Da hüpft das Hockeyherz vor Freude. Nach der langen Mittagspause kam es doch noch, das kleine Tief –5:30Uhr aufstehen ist dann doch etwas früh gewesen und am Ende des ersten Turniertags gab es noch ein 0:1 gegen den Gastgeber.
Vielleicht doch noch den Mamutmarsch? Auf jeden Fall einmal den Zieleinlauf Probe laufen:
Nach dem obligatorischem Nudelbuffet noch fix die Jungs auf dem Platz anfeuern, bevor es am Nachmittag platt ins fußläufig entfernte Hotel ging. Abends gab es dann noch Pizza und Pyjama-Party und den ebenfalls obligatorischen Versuch die Kinder früh ins Bett zu bringen.
Der 2. Turniertag startete Hamburg-like mit Schietwetter. Bei Dauerregen, 6C° und Wind konnte man sich den fast Sonnenbrand am Vortag nicht mehr vorstellen. Neuer Tag, neue Challenge und trotz usseligen Bedingungen starteten die Girls gut mit einem 0:0 gegen den ungeschlagenen Gruppenersten. Stimmung blieb top, Trainer, Team und DJ Capybara versuchten den sinkenden Temperaturen zu trotzen und haben alles gegeben.



Viel wichtiger als die Platzierung am Ende, ist wie toll die Mädels als Team in die Saison gestartet sind: Fast alle Spielerinnen haben Tore und Penalites geschossen, haben neue Tricks gelernt und sind über sich hinausgewachsen. Wir haben viel Lob bekommen und dass wir fast unser letztes Spiel verpasst haben, wurde uns auch verziehen. Es gab viele erste Male: Betreuerin verschlafen und als letzte am Zug, viele Ecken light und ein fast verpasstes Platzierungsspiel –an dieser Stelle ein dickes Danke an die coole Tor-Frau von Horn-Hamm, die sich solange in unseren Kasten gestellt hat! Wir haben neue Mitglieder der Hockeyfamily kennengelernt und Rolle, Rolle wieder ein Stück weiter in die Republik getragen. Als am überfüllten Bahngleis kurz vor Abfahrt noch eine Taube 1cm neben die TW-Tasche ge*** hat, waren wir uns einig: Was haben wir ein Glück gemeinsam mit diesen großartigen Kids, diese schönen Erlebnisse mit und durchs Hockey zu schaffen und zu begleiten.
Das Wochenende bei Wind und Wetter gerockt haben:

Abi, Edith, Reka, Eva, Philippa, Martha D, Martha G, Frida, Marie und Freddy.
Danke Martin fürs Coachen und liebste Grüße nach Horn-Hamm, das war ganz wunderbar bei Euch und wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.